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Weltweit leiden über 50 Millionen Menschen unter Harn- bzw. Stuhlinkontinenz. Man schätzt, dass in der Schweiz mehr als 400'000 Menschen diese Schwierigkeiten haben. Dies zeigt sich in mangelnder Kontrolle von Blase und Darm. Betroffen sind Frauen und Männer aller Altersgruppen.
 
Besonders häufig leiden ältere Menschen darunter - rund 12% aller Frauen und 7% aller Männer über 65 Jahren (Drang- und Stressinkontinenz). Auch die Geburt eines Kindes oder eine Prostataresektion können eine leichte bis schwere Inkontinenz nach sich ziehen.

Zusammenfassend kann Inkontinenz die unterschiedlichsten Gründe haben und in jedem Lebensalter auftreten. Die Wahrscheinlichkeit, inkontinent zu werden, nimmt jedoch mit fortschreitendem Alter zu.

Aufgrund des weiblichen Körperbaus sind Frauen häufiger als Männer von Blasenschwäche betroffen, besonders in der Zeit um die Menopause und danach.

Die Betroffenen empfinden den ungewollten Harnverlust als sehr grosse Einschränkung. Sie versuchen, ihr Problem zu verbergen. Im schlimmsten Fall ziehen sie sich aus Angst, ihre Inkontinenz könnte entdeckt werden, völlig zurück.

Dies alles muss nicht sein: denn längst ist die Inkontinenz kein unvermeidliches Schicksal mehr. Heute kann auf vielfache Weise geholfen werden.

Am Anfang des Weges in ein neues, aktives Leben steht das offene Gespräch mit dem Arzt: denn für die Behandlung ist es wichtig, die Ursache der Störung zu erkennen.

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